Nachlese

Die 10. Rahlstedter Kulturwochen sind inzwischen schon wieder Vergangenheit.

Vom 29. August bis 6. Oktober wurden Veranstaltungen verschiedenster Art an zahlreichen Orten angeboten und durchweg begeistert aufgenommen. Konzerte und Theater erfreuten zahlreiche Besucher, ob Dia-Vorträge über Reisen in ferne Länder oder Autorenlesungen, Veranstaltungen für Kinder, der Tag der Kirchen oder der Kunsthandwerkermarkt - immer wieder kamen Interessierte in größerer oder kleinerer Zahl aus Rahlstedt oder dem Umland in die Bücherhalle, ins Rahlstedt CENTER, die Parkresidenz Rahlstedt, ins BiM, in Schulen, oder Regionalveranstaltungen.

Die über einen Zeitraum von vier Wochen gezeigte Ausstellung mit Werken des Meiendorfer Malers Willi Dahncke im Rahlstedt CENTER führte viele Besucher in das Schaffen dieses Künstlers ein. Das Erstaunen über die Vielfalt des Gezeigten war groß, und echte Freude und Begeisterung waren spürbar. Gar nicht so wenigen Besuchern war bislang der Maler Willi Dahncke unbekannt. Gerade deshalb war es so wichtig, dem Schaffen dieses 1971 verstorbenen Meiendorfer Künstlers eine Ausstellung zuwidmen.

Ein weiterer und ganz anderer Glanzpunkt der Kulturwochen war das Showband-Festival. Was die Showbands präsentierten, war ein Augen- und Ohrenschmaus, den sich leider etliche Mitbürger (vielleicht wegen des besonders lauen Sommer- und Grillabends im eigenen Garten) entgehen ließen.

Viele Besucher zog, wie auch in den vergangenen Jahren, der Kunsthandwerkermarkt (10. und 11.9.)im Rahlstedt CENTER an. Zum 10. Mal zeigten während der Kulturwochen Hobbykünstler ihre Kreationen, u. a. aus den Bereichen Porzellan- und Seidenmalerei, Fotografie, Malerei, Handarbeiten usw. So manches Stück wechselte den Besitzer.

Spectre de la Danse mit Beatrice Ohlfest und ihren immerhin 70 Schülerinnen wie auch der Auftritt der Big Band des Gymnasiums Meiendorf mit der Big Band aus Valparaiso/Chile wurden von zahlreichen Besuchern mit großem Applaus bedacht. Wer diese Veranstaltungen versäumte, hat unbedingt etwas verpasst!

Ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Titel „Tucholsky & Co." in der Parkresidenz Rahlstedt war ein weiterer Höhepunkt der Kulturwochen. Helmut Stuarnig, Friedrich Peschke und Peter Blänsdorf brachten die Zuhörer mit Rezitationen und musikalischen Darbietungen sowohl zum Nachdenken wie zum Schmunzeln. Erfüllt durch das Dargebotene gingen die Besucher nach Hause.

Man kann nicht alle 60 Veranstaltungen aufzählen, aber dennoch sei noch erinnert an die Jens Cords-Ausstellung „Klausur- und Sommerbilder", an „a capella aus Tirol", Jazz mit den Bop Cats, Marion Harders, extra aus München angereist, Hermann Bärthel mit Jazz un Platt und - und - und.

Ein großer Erfolg war auch der ausgeschriebene Wettbewerb ,Rahlstedter Kinder schreiben". 8 -14-Jährige waren aufgerufen, unter Einbeziehung von sechs vorgegebenen Wörtern Geschichten zu schreiben. Das Ergebnis von über 250 abgegebenen Arbeiten hat mehr als überrascht und erfreut! Acht Rahlstedter Grund- und Realschulen sowie das Gymnasium Oldenfelde hatten etliche Klassen animiert, am Wettbewerb teilzunehmen. Die Fülle der hervorragenden Aufsätze, zum Teil wunderbar illustriert, machten es unmöglich, einen 1., 2. und 3. Preis zu vergeben. 30 Arbeiten aus der Gruppe der 8- bis ca. 11-jährigen Kinder bzw. aus der Gruppe der bis zu 14-jährigen Teilnehmer kamen, so beschloss die Jury einstimmig, in die 1. Kategorie. Die Junior-Autoren erhielten bei zwei Partys, die in der Bücherhalle bei bester Stimmung stattfanden, ihre Belohnung. Rahlstedter Geschäftsleute und Institutionen waren ebenfalls mehr als erstaunt über die große Teilnehmerzahl und hatten großzügig Preise zur Verfügung gestellt.

Über die Autoren-Partys gibt es auch im Internet unter www.Bücherhallen.de , weiter bis Bücherhalle Rahlstedt, einen Bericht mit einigen Bildern, die mehr als Worte über das lebhafte Treiben aussagen.

Abschließend noch ein Wort zur 3. Rahlstedter Modelleisenbahnbörse im Rahlstedt CENTER. Die zahlreichen Anbieter freuten sich über viele Besucher aus Rahlstedt und der weiteren Umgebung. In harmonischer Atmosphäre fanden Modelleisenbahnfans so allerlei an Zubehör für ihre Anlagen. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck und beladen mit großen Tüten verließen sie die Börse.